BioChipFeeding

Fraunhofer Italia hat im Projekt „BioChipFeeding“ gemeinsam mit der Technischen Universität München, der Technischen Universität Graz und der BIOS GmbH aus Graz als Forschungspartner und Unternehmen aus Italien, Österreich und Deutschland eine neuartige Hackschnitzelanlage entwickelt, welche die Emissionen der Gesamtanlage signifikant senkt.  

Gängige Biomassanlagen sind meist mit Schub-oder Kratzböden ausgestattet, die ein solches Lager von unten leeren und dabei keine Unterschiede in der Qualität des zu verbrennenden Materials machen. Und genau hier setzt das Projekt „BioChipFeeding“ an: Die Biomasse wird über einen Kran zum Brenner befördert, dessen Greifer eine Reihe von Sensoren zur systematischen Vermessung des Lagers in Bezug auf Feuchte, Aschegehalt, Granularität und Höhe besitzt. Die implementierte Steuerungslogik der Anlage erlaubt zudem einen vollautomatischen Betrieb. Dies bedeutet, dass nur geeignetes Material, basierend auf dem Betriebszustand des Brenners, zugeführt wird. Im Laufe des Projektes werden zwei Prototypen mit Greifern unterschiedlicher Größe realisiert, um eine flexible Lösung für unterschiedliche Anlagen zu haben. Die Greifer sind dabei kompatibel zu konventionellen Hallenkränen und können daher problemlos in vorhandene Anlagen integriert werden.

Die am Projekt beteiligten Firmen, HET Heiz-& Energietechnik Entwicklungs-GmbH, HDG Bavaria GmbH und Sinte S.R.L. binden Praxiserfahrungen aus diesem Bereich in das Projekt ein und werden die Anlage in Zukunft als fertiges Produkt anbieten.

 

Projektdetails:

Laufzeit: 2013 - 2015

Förderung: EU-FP7

Projektpartner: HET Heiz- & Energietechnik Entwicklungs-GmbH; HDG Bavaria GmbH, Sinte s.r.l.; BIOS Bioenergiesysteme GmbH; Technische Universität Graz - Institute of Logistics Engeneering; Technische Universität München - Institute for Materials Handling, Material Flow, Logistics

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite: www.biochipfeeding.com