KlimaKit

Zu den ambitionierten Zielen von EU2020 zählen eine 20-prozentige Reduzierung des CO2 Ausstoßes und eine Erhöhung der Energieeffizienz, ebenfalls um 20 Prozent. Die aktuelle Sanierungsrate, welche derzeit europaweit bei Dezimalzahlen liegt, muss 2020 idealerweise bei etwa 2,5 Prozent und 2050 bei etwa 5 Prozent liegen. In Südtirol hat die energetische Sanierung die erwarteten Ergebnisse trotz einer Reihe an technologischen Produkten und Finanzierungsdienstleistungen noch nicht erreicht.

Das Projekt KlimaKit zielt darauf ab, die Hindernisse bei neuen Sanierungsmaßnahmen systematisch anzugehen, und dabei den verschiedenen Akteuren der Südtiroler Sanierungskette ein innovatives Modell zu bieten.

Die Unternehmen betreffend will das Projekt Klimakit den Bau- und Energiesektor in Südtirol beim Aufbau von Kooperationen unterstützen, welche integrierte Lösungen für die energetische Sanierung von Wohnbauten entwickeln. Außerdem bringt KlimaKit den lokalen politischen Institutionen Vorschläge zur Abänderung der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, damit die öffentlichen Wohnbauinstitute sowie die öffentliche Verwaltung innovative Lösungen und Modelle zur energetischen Sanierung von Wohnbauten anwenden können. Darüber hinaus liefert das Projekt den Endnutzern Verhaltensempfehlungen zur Maximierung von Energieeffizienz und Komfort. Dies erfolgt dank einer interaktiven Web-User-Interface, die den Nutzern klare und zeitnahe Informationen liefert und so zur Verbesserung der Energiebilanz und zur Wirtschaftlichkeit der energiesparenden Lösungen beiträgt.

Projektdetails:

Projektname: 1018 KlimaKit [CUP: B56J16001740001]

Operationelles Programm: European Fund for Regional Development (EFRD)

Projektpartner: Fraunhofer Italia (Koordinator); EURAC Istituto per le energie rinnovabili

Dauer: 01.01.2017-11.11.2019

Webseite KlimaKit: http://www.klimakit.it/de/