Beton Eisack

„Zubetonierte Landschaften“, „Betonwüsten“, „Betonghettos“: Der Baustoff Beton wird häufig mit Bausünden assoziiert. Fraunhofer Italia hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP bei München und dem Südtiroler Unternehmen Beton Eisack in einem Forschungsprojekt an einem „grünen“ Beton für Klimahäuser gearbeitet.

Heute werden bei einem Großteil aller verarbeiteten Betone umweltverträgliche Zusatzmittel verwendet. Sie beeinflussen die Frisch- und Festbetoneigenschaften. Daraus ergeben sich wesentliche technische, wirtschaftliche und ökologische Vorteile – Vorteile, ohne die architektonisch anspruchsvolles und ressourcenschonendes Bauen nicht mehr denkbar wäre. Das Unternehmen Beton Eisack wollte im Rahmen des gemeinsamen Entwicklungsvorhabens mit Fraunhofer durch die Zugabe eben solcher Additive Eigenschaften wie Wärmedämmung und Leitfähigkeit beeinflussen und Beton somit für die Herstellung von Klimahäusern zu einer interessanten Alternative zu Holz machen.

 

Projektdetails:

Laufzeit: 2013-2015

Projektpartner: Beton Eisack GmbH, Fraunhofer IBP