Build4Future

Im branchenübergreifenden Innovationsnetzwerk build4future haben 12 vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen der Südtiroler Bauwirtschaft untersucht, wie die Herausforderungen des Bausektors angegangen werden können. Auf der einen Seite hat es in den letzten Jahren nämlich rasante technologische Entwicklungen gegeben, die mit den stetig steigenden Anforderungen an Gebäude gewachsen sind und, die dazu geführt haben, dass Bauten bereits heute ein Hightech-Produkt sind. Auf der anderen Seite hat sich aber bei der operativen Umsetzung dieser Pläne in den letzten Jahrzehnten im Wesentlichen nicht viel getan.

Wissenschaftlich begleitet wurde das durch die Provinz Bozen-Südtirol geförderte Projekt darüber hinaus durch regionale Forschungspartner wie die Fakultät für Naturwissenschaft und Technik der Freien Universität Bozen, die KlimaHaus Agentur und den TIS Technologie Park.

Ein besonderer Fokus lag bei diesem Projekt auf der Erarbeitung innovativer und zukunftsfähiger Methoden, Tools und Strategien für eine Industrialisierung handwerklich geprägter Prozessstrukturen im Individualbau. Denn der Weg zum wirtschaftlich-nachhaltigen Bauen muss über effizientere Prozessstrukturen und technisch-organisatorische Innovationen, sowohl in der Planung als auch in der gesamten Bauabwicklung führen.

Das Partnerunternehmen Frener&Reifer gab im Rahmen der Erweiterung des Krankenhauses Bozen den Startschuss zur Übertragung der Forschungsansätze auf die Praxis. Bei diesem Projekt realisierte F&R als federführendes Unternehmen die Fassadeninstallation. Primäres Ziel dabei war eine Strukturierung und Rationalisierung des Montageablaufs, um verschwenderische Baunebenzeiten vermeiden zu können.

 

Projektdetails:

Laufzeit: 2011-2014

Förderung: LG14

Projektpartner:  Agenzia Casa Clima, ALPI Fenster GmbH, Dejaco, Erlacher Innenausbau KG, Eurotherm AG, Expan GmbH, Frener & Reifer GmbH, Glas Müller Vetri AG, Lanz Metall KG, Plattner Bau AG, Rubner Haus AG, Tecno Spot GmbH, TEKA GmbH, TIS, Universität Bozen