RiFaRe

Der europäische Baubestand geht zu 40 Prozent auf die 50er und 60er Jahre zurück in denen es noch keine Energienormen gab. Dies bedeutet, dass der Großteil der Gebäude nicht nur energetisch saniert, sondern auch mit neuen mechanischen und elektrischen Anlagen versehen werden müsste. Das Projekt „RiFaRe“ widmet sich eben diesen Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit dem TIS, der KlimaHaus Agentur, dem Fraunhofer Institut für Bauphysik mit Sitz in Stuttgart, designtoproduction sowie mehreren Industriepartnern hat Fraunhofer Italia an einer effizienten Lösung des Sanierungsproblems gearbeitet.

Eine mögliche effiziente Antwort auf die bestehenden Herausforderungen des Marktes, liegt in der Anwendung von vorgefertigten Fassadenplatten aus Holz. Der hohe Verarbeitungsgrad gepaart mit einer herausragenden strukturellen Leichtigkeit erlaubt eine effiziente Sanierung auch in erdbebengefährdeten Gebieten.

Gemeinsam haben die Projektpartner das Ziel verfolgt, eine auf die Bedürfnisse des italienischen Marktes zugeschnittene Technik für vorgefertigte Fassaden zu entwickeln und die Kosten für einen Sanierungseingriff, nicht nur energetischer Art, zu reduzieren. Auch die mit einer Sanierung in bewohnten Gebäuden einhergehende Lärmbelastung soll gesenkt werden. Darüber hinaus hat „RiFaRe“ eine auf die Sanierungen des italienischen Markts zugeschnittene Technologie entwickelt, die die Qualität des Eingriffs sichert. Durch die Schaffung eines Bauprozess für die Produktion von vorgefertigten Fassaden soll deren sog. Kundenindividuelle Massenproduktion gefördert werden.

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Angleichung Südtirols und Italiens an die Richtlinien der Energiepolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

 

Projektdetails:

Laufzeit: 2014-2015

Förderung: LG14

Projektpartner: Wolf System s.rl., Proplan KG, Sto Italia s.r.l. - Sede die Bolzano, Rotho Blaas s.r.l., Tip Top Fenster s.r.l.